Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch…

Damit die Darmsanierung letztendlich auch funktioniert, muss diese gut durchgeplant und dieser Plan auch eingehalten werden.  Dazu kommt, dass es nicht einen Plan für alle gibt, sondern je nach persönlicher Verfassung  individuell geplant werden muss. Unterschiede ergeben sich sowohl in der Dauer der Darmsanierung, als auch in der Menge an verschiedenen Produkten welche zur Darmsanierung benutzt werden, in der Dosierung der jeweiligen Produkte sowie in der Einnahmehäufigkeit der  jeweiligen Produkte.  Durch einen richtigen Plan lässt sich die Effektivität, sprich die Intensität und Geschwindigkeit der Entgiftung und Schlackenausleitung gut steuern. Ein weiterer und sehr wichtiger Punkt ist die Ernährung während der Darmsanierung, dazu aber später mehr.

Bevor wir auf die verschiedenen Punkte die zu beachten sind eingehen, muss euch klar sein, dass sich Behutsamkeit auszahlt. Was sich häufig über viele Jahre oder Jahrzehnte in einem Darm abgelagert hat, sollte mit Behutsamkeit gelöst werden. Der eigene Körper hat sich an die gestörte Situation gewöhnt, da diese schon zur Normalität geworden ist. Deshalb kann ein über lange Zeit gestörtes Gleichgewicht nicht über Nacht wiederhergestellt werden. Um den sich festgesetzten Schlick bzw. um die Inkrustierungen aufzuweichen braucht es seine Zeit! Durch ein langsames, schrittweises Aufweichen der mineralisierten Schichten kann sich die Darmwand viel besser regenerieren.  Da jeder Mensch auf die Ausleitung der Ablagerungen und Gifte in seinem Darm in unterschiedlicher Weise reagiert, sprich wie bereits erwähnt eine Darmsanierung  für jeden einen individuellen Prozess darstellt, sollte  sich die Darmsanierung in den ersten zwei folgenden Punkten unterscheiden.

 


1.Dauer der Darmsanierung

 

Eine Woche, ein Monat oder ein Jahr? Wie lange sollte ich eine Darmsanierung durchführen?

Hierbei ist, wie bei allen anderen Punkten, die körperliche Verfassung zu beachten. Wie stark die Darmflora bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde ist hierbei ausschlaggebend. Wichtige Faktoren sind das Alter und der Lebensstil der bis dato geführt wurde. Nach einer 14-tägigen Darmsanierung können schon positive Veränderungen wahrgenommen werden. Doch erst nach ca. einem Monat weichen sich die Ablagerungen im Darm richtig auf und können nach und nach ausgeschieden werden. Deshalb solltet ihr euch für die Darmsanierung mindestens 3 Monate Zeit nehmen, damit ihr wirklich einen nachhaltigen Nutzen davon habt.  Wichtig ist, dass die Darmsanierung solange durchgeführt wird, bis die Verdauung einen harmonischen und regelmäßigen Rhythmus gefunden hat.

Im folgenden steht der „gesunde Mensch“ für Menschen die sich fit, vital und gesund fühlen sowie Menschen die auch tatsächlich Gesund sind und an keinen Krankheiten oder Krankheitssymptomen leiden.  Außerdem steht der „Gesunde Mensch“ für Menschen die auf Ihre Ernährung achten, sprich sich ausgewogen und zu einem großen Teil pflanzlich ernähren. Der „kranke Mensch“  steht demnach für Menschen welche unter Krankheiten oder Krankheitssymptomen Leiden. Unter Krankheitssymptomen verstehen wir auch die auf der Startseite erwähnten Gegebenheiten bei denen eine Darmsanierung von Vorteil wäre (Verdauungsprobleme, ständige Müdigkeit, anhaltende Kopfschmerzen, Hautprobleme, etc.).

 

Empfehlung für die Dauer eurer Darmsanierung

 

Gesunde Menschen unter 20 Jahren:   vorsorgliche Darmsanierung von 14 Tagen

Kranke Menschen unter 20 Jahren:   Darmsanierung von 4 Wochen

Gesunde Menschen zwischen 20 und 30 Jahren:   Darmsanierung von 3 Wochen

Kranke Menschen zwischen 20 und 30 Jahren:   Darmsanierung von 8 Wochen

Gesunde menschen zwischen 30 und 40 Jahren: Darmsanierung von 4 Wochen

Kranke menschen zwischen 30 und 40 Jahren: Darmsanierung von 12 Wochen

Gesunde Menschen +40 Jahre: Darmsanierung von 4-8 Wochen

Kranke Menschen +40 Jahre: Darmsanierung von 3-6 Monaten

 

Wie bereits erwähnt richtet sich die Dauer eurer Darmsanierung ganz individuell nach eurer körperlichen Verfassung. Ihr müsst diese Empfehlungen natürlich nicht zu hundert Prozent einhalten, eine kürzere Darmsanierung schadet euch nicht! Wichtig ist, dass Ihr ehrlich zu euch selbst seit und darauf achtet wie sich eure Verdauung und eure Gesundheit entwickelt.


 

2. Produkte und Dosierung

 

Ihr kennt nun bereits die drei Basis-Komponenten sowie die Zusatz-Komponenten einer Darmsanierung. Falls nicht könnt ihr euch zunächst hier darüber informieren und anschließend wieder hier her kommen.

Welche Komponenten Ihr für eure Darmsanierung wählt, ist ebenfalls von eurer körperlichen Verfassung abhängig. Bei schon vorhandenen Verdauungsproblemen, Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten nur die drei Basis-Komponenten zur Darmsanierung gewählt werden. Falls es eure erste Darmsanierung ist, empfehlen wir euch ebenfalls nur die drei Basis-Komponenten zu verwenden. Wenn ihr nicht durch Vorerkrankungen geschwächt seid und euch bis jetzt gesund ernährt habt, dann könnt ihr natürlich auch die Zusatz-Komponenten verwenden. Der Grund dafür ist einfach: Je mehr Komponenten eure Darmsanierung enthält, umso geringer ist die einzelne Komponente dosiert und umso wahrscheinlicher ist es, das jene Dosis, die nötig wäre um eine Wirkung zu erzielen, gar nicht mehr erreicht werden kann. Die Zusatz-Komponenten können die Darmsanierung zwar enorm beschleunigen, doch nützt dies nichts, wenn die eigentlichen Hauptwirkstoffe (Flohsamenschalen, Mineralerde, Probiotikum) ihre Wirksamkeit zur Darmsanierung nicht vollständig entfalten können. Dazu kommt, dass die drei Basis-Komponenten ihre Wirkung gegenseitig verstärken, sprich, sie wirken synergistisch. Schließlich wollen wir den schon vorbelasteten und geschwächten Darm gerade während der Darmsanierung nicht mit zu vielen Zutaten “belasten”.

 

Der Flohsamenschalen-Mineralerde-Shake

Für die erste Zutat eurer Darmsanierung werden Flohsamenschalen und Mineralerde (Bentonit oder Zeolith) mit Wasser zu einem Shake gemixt. Dazu mischt ihr einen Teelöffel Flohsamenschalen sowie einen Teelöffel der Mineralerde mit ca. 400 ml Wasser in einem Schüttelbecher zu einem Shake. Die ersten drei bis fünf Tage sollte jeweils ein gestrichener Teelöffel mit den zwei Komponenten für den Shake eingenommen werden, damit sich der Körper an diese gewöhnen kann. Der Shake wird eine Stunde vor oder zwei Stunden nach den Mahlzeiten eingenommen. Die Einnahmehäufigkeit ist ganz individuell, wobei ein Shake morgens und ein Shake abends empfohlen wird. Falls euer Körper zwei Shakes pro Tag gut verträgt, könnt ihr auf drei Shakes pro Tag erhöhen um die Intensität der Darmsanierung zu steigern.

Das Probiotikum wird zwei mal am Tag eingenommen, während oder nach den Mahlzeiten.


 

3. Die Ernährung während der Darmsanierung

 

Die Intensität eurer Darmsanierung bestimmt ihr durch die Anzahl an Flohsamenschalen-Mineralerde-Shakes. Pro Tag sollten allerdings nicht mehr als vier Shakes getrunken werden.

Je mehr Wasser getrunken, je weniger gegessen wird, je basischer das Essen und je höher der Rohkostanteil ist, desto stärker kann der Organismus entgiften. Bei zwei Shakes pro Tag könnt ihr nach wie vor drei Mahlzeiten zu euch nehmen, doch bei drei bis vier Shakes solltet ihr eine Mahlzeit am Tag durch einen Shake ersetzen.

Über die Ernährung lässt sich die Intensität der Darmsanierung ebenfalls bestimmen. Die falsche Ernährung ist nämlich der Grund bzw. der Hauptgrund, der zu den Problemen geführt hat, weshalb jetzt eine Darmsanierung nötig ist. Industriell verarbeitete Nahrungsmittel sowie Getränke sollten während der Darmsanierung unbedingt gemieden werden! Wobei eine Darmsanierung ein guter Anstoß ist, um diese Nahrungsmittel komplett aus seiner Ernährung zu streichen. Um mit der Darmsanierung einen optimalen Erfolg zu erzielen, sollten auch auf tierische Eiweisse verzichtet werden da diese den Darm stark belasten. Für den Zeitraum einer Darmsanierung wäre somit eine pflanzlich/vegane Ernährung am effektivsten. Wer es nicht schafft für diesen gewissen Zeitraum seine Ernährung so umzustellen, muss folgende Ernährungsregeln beachten und unbedingt einhalten:

  • Kein raffinierter Zucker und keine Produkte denen Zucker zugefügt wurde
  • Kein Weißmehl/Auszugsmehl und keine Produkte die daraus hergestellt wurden (Brot, Nudeln, etc.)
  • Keine Milchprodukte (Milch, Jogurt, Käse, Quark, etc.). Hochwertige Butter und Sahne können aber gegessen werden.
  • Kein Fleisch. Wer nicht auf Fleisch verzichten kann, sollte dennoch nur maximal zwei mal Wöchentlich Fleisch essen.
  • Kein Koffein
  • Kein Alkohol!
  • Die Verwendung von Salz zum Kochen bzw. zum essen, auf ein Minimum reduzieren. Wer es schafft sollte für einen gewissen Zeitraum (1-2 Wochen) während der Darmsanierung komplett auf Salz verzichten. Allgemein empfehlen wir hochwertiges Himalayasalz.

Diese Ernährungsregeln sind wirklich das absolute Minimum, dass während einer Darmsanierung eingehalten werden muss. Zucker und Weißmehl belasten den Darm zu Stark und würden den Wiederaufbau der Darmflora behindern. Genau so verhält es sich mit Milchprodukten da deren schleimbildende Wirkung den Reinigungsprozess behindern würde.

Folgende Lebensmittel empfehlen wir für die Darmsanierung:

  • Blattgemüse (Chicorée, Endivie, Feldsalat, Kopfsalat, Löwenzahn, Mangold, Schnittsalat, Petersilie, Rhabarber ,   Spargel, Spinat, Rübstiel/Stielmus, Rucola, Brennnesseln)
  • Knollgemüse (Ackerlauch, Kartoffel, Knollensellerie, Kohlrabi, Meerrettich, Mohrrübe/Karotte, Pastinak/Pastinaken, Petersilienwurzel/Wurzelpetersilie, Rettich/Garten-Rettich, Rote Beete, Schwarzwurzel, Speiserübe, Steckrübe, Kohlrübe, Süßkartoffel, Topinambur)
  • Fruchtgemüse (Aubergine, Chili, Flaschenkürbis, Gartenkürbis, Gurke, Paprika/Gemüsepaprika, Moschus-Kürbis, Riesen-Kürbis, Schwammkürbis, Tomate, Zucchini)
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Erdnüsse, Kichererbsen, Linsen, Platterbsen, Sojabohnen, Lupinen)
  • Salate
  • Kräuter
  • Früchte (wozu auch die Avocado gehört), Trockenfrüchte
  • Quinoa, Hirse, Buchweizen
  • Nudeln aus Hülsenfrüchten
  • Nüsse, Mandeln
  • Samen (Chia-Samen, Hanfsaat, Leinsamen, Kürbiskerne, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne, etc.)
  • Sprossen (Brokkolisprossen, Quinoasprossen, Mungbohnensprossen, Rettichsprossen, Sonnenblumenkernsprossen, Linsensprossen, Rotkohlsprossen, Lauchsprossen)
  • Naturbelassene Bio-Öle (Bio-Hanföl, Bio-Olivenöl, Bio-Schwarzkümmelöl, Bio-Kokosöl, Bio-Leinöl)
  • Zu trinken empfehlen wir reines Quellwasser ohne Kohlensäure, Kaltgepresste Säfte ohne Zusätze sowie basische Kräutertees. Neben den Flohsamen-Mineralerde-Shakes sollten ca. 3 Liter Flüssigkeit getrunken werden.

Beim essen sollte wirklich bewusst darauf geachtet werden gut zu kauen. Die Verdauung beginnt nämlich schon im Mund und nicht erst im Darm. Der Speichel im Mund enthält wichtige chemische Stoffe und sorgt beispielsweise bereits im Mund für die Verdauung von Kohlenhydraten. Je kleiner die Nahrung zerkaut wird, desto intensiver findet diese Verdauung statt. An der Redewendung „gut gekaut ist halb verdaut“ ist also auf jeden Fall etwas dran.


4. Beispieltage während der Darmsanierung

 

Ihr wisst nun was eine Darmsanierung ist und wie sie funktioniert. Ihr wisst auch was für die Darmsanierung benötigt wird und wie eure Ernährung während einer Darmsanierung aussehen sollte. Nun bekommt ihr ein Beispiel dafür wie ein Tag während der Darmsanierung aussehen kann.

 

 


5. Mögliche Nebenwirkungen

Nebenwirkungen hören sich in dem Fall schlimmer an als sie in Wirklichkeit sind. Es kann sein, dass gerade während der Darmsanierung Beschwerden auftreten welche an der Wirkung der Darmsanierung zweifeln lassen. Dies können beispielsweise Kopfschmerzen, Müdigkeit, unreine Haut oder Verdauungsbeschwerden sein. Teilweise können sogar aktuelle Gesundheitsprobleme verstärkt wahrgenommen werden. Der Grund dafür ist aber logisch und einfach zu erklären. Diese Reaktionen des Körpers sind unter dem Namen „Entgiftungskrise“ bekannt, dabei wurden dann mehr Toxine, Stoffwechselrückstände und Ablagerungen freigesetzt als über die Ausleitungsorgane ausgeschieden wurden. Aber keine sorge, falls Ihr an solchen Nebenwirkungen leidet könnt Ihr einfach die Dosierung und die Anzahl der Shakes verringern. Oft liegt es aber an der Person selbst, da diese zu wenig Flüssigkeit während der Darmsanierung zu sich genommen hat.

„Entgiftungskrisen“ sind demnach kein Grund aufzugeben! Sogar das Gegenteil ist hier der Fall, denn es bedeutet auch dass sich in eurem Körper etwas tut.  Toxine, Stoffwechselrückstände und Ablagerungen werden gelöst und euer Körper versucht diese loszuwerden.


6. Begleitmaßnahmen während der Darmsanierung

Es gibt verschiedene Begleitmaßnahmen welche die Wirkung eurer Darmsanierung unterstützen und sogar auch beschleunigen können.

  • Bewegung. Mit ausreichend Bewegung versorgt ihr euren Organismus mit Sauerstoff, fördert den Lymphfluss und die Darmperistaltik. Wer gar kein Sport macht sollte wenigstens täglich einen Spaziergang von mindestens einer halben Stunde machen.
  • Massagen. Eine Bauchmassage fördert die Darmperistaltik und das mehr als Ihr glaubt. Dazu euren Bauch im Uhrzeigersinn rund um den Bauchnabel für ca. 10 min Massieren.
  • Frische und Kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte ohne Zusätze.

Fazit:

Nun habe ich euch zum Thema Darmsanierung, wie anfangs versprochen, etwas Licht ins Dunkele gebracht. Ihr kennt die Gründe für eine Darmsanierung und euch müsste jetzt klar sein wie wichtig und vor allem wie Effektiv eine Darmsanierung ist. Ihr wisst jetzt wofür die Darmflora steht und wie Ihr eine Gesunde Darmflora aufbaut. Ihr wisst was Ihr für eine Darmsanierung benötigt und wisst auch wie diese abläuft. Alles was Ihr für die Darmsanierung von euch aus benötigt ist Disziplin!

Jetzt braucht ihr nur noch die richtigen Produkte für eure Darmsanierung. Die Folgenden Produkte sind natürlich nur Empfehlungen die ich euch ans Herz lege. Da Ihr nun aber wisst was für die Darmsanierung benötigt wird, könnt ihr euch auf  

nu3 – die Nährstoffexperten!


oder auf

www.terraelements.de


selbst auf die Suche nach passenden Produkten machen falls euch die empfohlenen Produkte nicht zusagen.


Unsere Empfehlungen für euch

 

 

Die drei Basis-Komponenten der Darmsanierung

1. Flohsamenschalen (500 g)

€ 14.49*€ 14,50inkl. MwSt.
*am 12.04.2017 um 21:17 Uhr aktualisiert

2. Mineralerde (Bentonit Pulver, 900 g)

€ 29,95*inkl. MwSt.
*am 25.04.2017 um 16:11 Uhr aktualisiert

3. Probiotikum (2 x 50 Kapseln)

€ 36.99*€ 39,80inkl. MwSt.
*am 12.04.2017 um 21:07 Uhr aktualisiert

Die vier Zusatz-Komponenten der Darmsanierung

1. Mineralstoffkomplex

€ 11.99*€ 13,99inkl. MwSt.
*am 12.04.2017 um 20:59 Uhr aktualisiert

2. Grapefruitkern-Extrakt (100ml)

€ 20.49*€ 33,40inkl. MwSt.
*am 12.04.2017 um 21:11 Uhr aktualisiert

3. Chlorella-Algen (500 g)

€ 33.99*€ 39,99inkl. MwSt.
*am 12.04.2017 um 21:14 Uhr aktualisiert

4. Gerstengraspulver (150g)

€ 9.99*inkl. MwSt.
*am 12.04.2017 um 21:16 Uhr aktualisiert