Was ist ein Kotbauch

Jeder kennt ihn, vielleicht sogar aus der eigenen Familie oder dem Bekanntenkreis, zumindest hat ihn jeder von uns schon mal gesehen. Den Kotbauch. Oder vielleicht besser bekannt unter dem Namen „Bierbauch“. Dass ein Bierbauch in erster Linie nicht durch übermäßigen Bierkonsum entsteht, sollte den Meisten klar sein. Dass es sich bei einem Bierbauch jedoch nicht ausschließlich um die Ansammlung von Fett handelt, ist den Meisten nicht bekannt.

Das Problem liegt nicht nur am Fett

Männer und Frauen haben unterschiedliche Fettdepots. Es stimmt, dass Männer in der Regel Fett am Bauch ansetzen, wohingegen Frauen des Öfteren Fett an Po und Hüfte ansetzen. Deshalb sind Männer auch für den typischen „Bierbauch“ bekannt. Wer schon mal so einen Bauch angefasst hat, müsste bemerkt haben, dass er härter ist, als man es von anderen Fettablagerungen gewöhnt ist. Bei einigen Männern wirkt der Bauch sogar richtig unter Spannung und ähnelt somit fast dem Bauch einer hochschwangeren Frau. Das liegt daran, dass die Fettablagerung nicht nur unter der Haut stattfindet, sondern auch innerhalb des Bauchs, hinter der Muskelschicht. Dieses sich zwischen den Darmschlingen angesammelte Fett ist keinesfalls zu unterschätzen. Doch ein weitaus gefährlicheres Problem verbirgt sich direkt im Inneren des Darms. Die Rede ist hier von aufgestauten Kotablagerungen.

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Wie entstehen Kotablagerungen im Darm?

Hauptursache für Kotablagerungen ist eine falsche Ernährung. Stark säurebildende Lebensmittel gehören hier zu den Hauptübeltätern. Leider sind diese heutzutage oft Hauptbestandteil unserer Ernährung. Dazu gehören Fleisch und Milch sowie alle Produkte, die daraus hergestellt werden (z. B. Wurst und Käse), Auszugsmehl/Weißmehl und alle Produkte, die daraus hergestellt werden (z. B. Brot und Nudeln), sowie raffinierter Kristallzucker, Koffein oder Alkohol. Wenn man sich darüber hinaus einmal die Inhaltsangabe verschiedener Produkte im Supermarkt durchliest, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die meisten Produkte Zucker enthalten. Meistens bleibt es jedoch nicht nur bei schlechten Essgewohnheiten. Oft kommt Stress im Alltag, mangelnde Bewegung und ein steigender Konsum von sowohl Medikamenten als auch die bewusste und/oder umweltbedingt vermehrte Zufuhr toxischer Substanzen (Dünge-/und Spritzmittel-belastete Lebensmittel, Kosmetika, Kleidung etc., Smog, Nikotin, chemische Drogen u.v.m.) dazu. Die Folge ist die Verschlechterung des Darmmilieus.

Was sind die Folgen eines schlechten Darmmilieus?

Wenn nun über einen längeren Zeitraum hinweg keine Veränderung des Milieus stattfindet, wird die Nahrung immer weniger gut verdaut. Werden darüber hinaus häufig fertig zubereitete, „verarbeitete“ Lebensmittel konsumiert, verwandelt sich diese Nahrung unter Einwirkung der nun vorherrschenden Fäulnisbakterien in einen fauligen Schlick. Im Laufe der Zeit lagert sich dieser Schlick an den Darminnenwänden ab. Bei vielen von uns werden diese „Kotmassen“ mangels körperlicher Bewegung, Stress, aufgrund der Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, und aus vielen weiteren Gründen (welche meist in erster Linie für die Entstehung des Milieus verantwortlich sind) nur unzureichend entsorgt.

Die abgelagerten Kotmassen vermehren sich im Laufe der Zeit, und ältere Schichten beginnen zu mineralisieren – also sich zu verhärten. Der verengte Verdauungstrakt hat es somit ohnehin schon schwer mit dem Umgang der Verschlackung im Darm und verbraucht bei dieser Arbeit zu guter Letzt viel Energie, anstatt Energie zu generieren.

 

Ein gesunder Darm hat einen Durchmesser von etwa 2–6 Zentimetern. Ein durch Kotablagerungen verunreinigter Darm kann diesen Durchmesser auf über 25 Zentimeter ausdehnen! Bei einem 8–10 Meter langen Darm kann sich einiges ansammeln. Bis zu 15 Kilo können diese Ablagerungen im Darm wiegen.

Die natürliche Darmsanierung sorgt dafür, dass die Kotablagerungen nach und nach ausgeschieden werden. Gleichzeitig werden freigesetzte Toxine sicher ausgeleitet, ohne Schaden im Organismus anzurichten. Außerdem wird durch die Zufuhr von Probiotika die gesunde Darmflora wiederaufgebaut. Diese Methode packt das Problem an der Wurzel, und die Ursache für den Kotbauch wird behoben.