Ein Ziel ohne Plan ist nur ein Wunsch…

Damit die Darmsanierung letztendlich auch funktioniert, muss diese gut durchgeplant und der Plan auch eingehalten werden. Hierbei gibt es allerdings nicht einfach einen Plan, der für jeden gilt – es muss stattdessen je nach persönlicher Verfassung individuell geplant werden. Unterschiede ergeben sich sowohl in der Dauer der Darmsanierung als auch in der Menge der verschiedenen Produkte, die während der Darmsanierung benötigt werden, in der Dosierung sowie der Einnahmehäufigkeit der jeweiligen Produkte. Mit dem richtigen Plan lässt sich die Effektivität der Entgiftung und Schlackenausleitung gut steuern. Ein weiterer und sehr wichtiger Punkt ist die Ernährung während der Darmsanierung, sehen Sie hierzu bitte Kapitel Ernährung.

Behutsamkeit zahlt sich aus…

Was sich häufig über viele Jahre oder Jahrzehnte im Darm abgelagert hat, sollte mit Behutsamkeit gelöst werden. Der menschliche Körper hat sich häufig bereits an eine gestörte Situation gewöhnt. Ein über lange Zeit gestörtes Gleichgewicht kann und sollte somit nicht über Nacht wiederhergestellt werden. Um die sich festgesetzten Schlacken und Säuren auszuleiten braucht es seine Zeit! Da jeder Mensch auf die Ausleitung der Ablagerungen und Gifte in seinem Darm auf unterschiedliche Weise reagiert und die Darmsanierung somit für jeden Menschen ein individueller Prozess ist, sollte sich die Darmsanierung in ihrer Dauer und Zusammensetzung unterscheiden.

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1.Dauer der Darmsanierung

Eine Woche, ein Monat oder ein Jahr? Wie lange sollten Sie eine Darmsanierung durchführen

Eine Woche, ein Monat oder ein Jahr? Wie lange sollten Sie eine Darmsanierung durchführen? Um die optimale Dauer Ihrer Darmsanierung zu bestimmen, sollte zunächst die körperliche Verfassung beurteilt werden. Wie stark die Darmflora bereits in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist hierbei ausschlaggebend. Wichtige Faktoren sind das Alter und der Lebensstil, der bis dato geführt wurde. Diese beiden Faktoren bestimmen den körperlichen Zustand, wobei vorranging der Lebensstil über Gesundheit oder Krankheit entscheidet.

Für Menschen ohne akute Beschwerden kann eine 4‑wöchige Darmsanierung eine gute präventive Maßnahme sein. Auch Menschen, die an chronischen Erkrankungen leiden, können nach einer 4‑wöchigen Darmsanierung bereits positive Veränderungen wahrnehmen. Allerdings geht die Heilung von Krankheiten, die sich über Jahre oder Jahrzehnte entwickelt haben, nicht innerhalb eines Monats vonstatten. Bei manchen Menschen hatte der Körper 30, 40, 50 oder 60 Jahre Zeit, Säuren und Schlacken im Darm zu sammeln. Diese wird man natürlich nicht in nur einem Monat wieder los. Ein realistischer Zeitraum wären hier 6–12 Monate, wobei die Darmsanierung hier nicht immer an einem Stück erfolgen muss. Bei einer kürzeren Anwendung kann bei Menschen mit chronischer Darmentzündung eine positive Veränderung die beispielsweise seltener auftretenden Symptome/Entzündungen sein. Das Alter gilt als guter Richtwert. Für jedes Lebensjahrzehnt sollte 1 Monat Zeit für die Darmgesundheit eingeplant werden. Bei einem 50-jährigen Menschen wären das insgesamt 5 Monate Darmsanierung. Da es bei der Darmsanierung um die Lebensführung und um die Erkenntnis von Prozessen geht, fällt vielen eine längere Darmsanierung nicht mehr schwer. Mit der Erkenntnis und zunehmender Lebensqualität steigt meist auch die Motivation.

Empfehlung für die Dauer Eurer Darmsanierung

Gesunde Menschen unter 20 Jahren:   vorsorgliche Darmsanierung von 14 Tagen

Kranke Menschen unter 20 Jahren:   Darmsanierung von 4 Wochen

Gesunde Menschen zwischen 20 und 30 Jahren:   Darmsanierung von 3 Wochen

Kranke Menschen zwischen 20 und 30 Jahren:   Darmsanierung von 8 Wochen

Gesunde menschen zwischen 30 und 40 Jahren: Darmsanierung von 4 Wochen

Kranke menschen zwischen 30 und 40 Jahren: Darmsanierung von 12 Wochen

Gesunde Menschen +40 Jahre: Darmsanierung von 4-8 Wochen

Kranke Menschen +40 Jahre: Darmsanierung von 3-6 Monaten

Wie bereits erwähnt, richtet sich die Dauer Ihrer Darmsanierung ganz individuell nach Ihrer körperlichen Verfassung. Sie müssen diese Empfehlungen natürlich nicht zu hundert Prozent einhalten, eine kürzere Darmsanierung schadet nicht! Wichtig ist, dass Sie ehrlich zu sich selbst sind und darauf geachtet wird, wie sich Verdauung und Gesundheit entwickeln.


 

2. Produkte und Dosierung

Auf viele verschiedene Arten und Weisen kann der Darm saniert werden. Wir stellen im Folgenden eine einfache und sehr effektive Möglichkeit den Darm zu sanieren vor. Zu dieser Darmsanierung benötigen Sie diese drei Komponenten: Flohsamenschalen*, Probiotikum* und Zeolith*

1.  Flohsamenschalen

Die Darmsanierung sollte drei Komponenten immer beinhalten. Diese Komponenten sorgen für die Reinigung des Darms und für den Aufbau einer gesunden Darmflora. Die erste Komponente ist Psyllium. Psyllium ist Flohsamenschalenpulver, wobei der Name nicht zu der falschen Annahme führen sollte, das Produkt hätte etwas mit Flöhen zutun. Er beschreibt die Form der Samen einer Spitzwegerich Art, welche Plantago Psyllium genannt wird und bis heute hauptsächlich in Indien und im Mittelmeerraum angebaut wird. Flohsamenschalen enthalten Quellstoffe, die bei der Zufuhr aufquellen und die Eigenbeweglichkeit des Darms und somit auch den Transport des Darminhalts fördern. Das Aufquellen bewirkt eine Aufweichung der Kotablagerungen und die so freiwerdenden Fäulnisprodukte werden an diese Quellmasse gebunden. Zugleich macht diese Quellfähigkeit den Stuhl voluminös und weich.

2. Mineralerde (Bentonit, Zeolith, etc.)

Die zweite Komponente ist Mineralerde, wie beispielsweise Bentonit oder Zeolith. Bentonit oder Zeolith bindet die von Psyllium gelösten Ablagerungen und Toxine. Diese können dann einfach mit dem Stuhl ausgeschieden werden. Eine weitere positive Eigenschaft von Mineralerde ist, dass es neben der Bindung von Ablagerungen und Toxinen auch schädliche Bakterien bindet und abtransportiert.

Durch die Flohsamenschalen und durch die Mineralerde werden also nach und nach die im Darm vorhandenen Inkrustierungen gelöst und abtransportiert. Der Darm wird somit gesäubert, doch wie wir inzwischen wissen, reicht das noch nicht. Zur Unterstützung der Regeneration und des Aufbaus einer gesunden Darmflora kommt jetzt noch die dritte Komponente der drei Basis-Komponenten ins Spiel.

3. Probiotikum

Die dritte Komponente ist ein Probiotikum. Es handelt sich dabei um eine Zubereitung aus gesundheitsfördernden, lebendigen Mikroorganismen. Ohne diese Mikroorganismen wäre es nicht möglich den Darm zu Sanieren. Wie Ihr bereits wisst, verlassen nützliche Bakterien den Darm sobald sie sich dort nicht mehr wohl fühlen. Deshalb ist diese Komponente neben den ersten beiden, welche eine reinigende Wirkung haben, besonders wichtig. Die Flohsamenschalen und die Mineralerde sorgen (neben einer Darmsanierungsfördernden Ernährung) dafür, dass sich das Milieu im Darm wieder verbessert. Da sich aber nützliche Bakterien, nach einer Verbesserung des Darmmilieus, nicht einfach wieder im Darm ansiedeln, kommt hier das Probiotikum ins Spiel. Das Probiotikum sorgt dafür, dass sich das gestörte Gleichgewicht der Darmflora während der Reinigung wieder regeneriert. Wie bereits erklärt, macht es eine gesunde und ausgewogene Ernährung alleine nicht möglich eine gesunde Darmflora wiederherzustellen, da bereits komplette Bakterien Arten den Darm bis dahin verlassen haben. Zu den gesundheitsfördernden oder zu den allgemein „gesunden“ Darmbakterien gehören die Laktobakterien und die Bifidobakterien. Das Probiotikum enthält verschiedene Bakterienkulturen dieser Art. Unter anderem die beiden bekanntesten und wichtigsten Arten Bifidobacterium bifidus und Lactobacillus Acidophilus. Diese halten unsere Darmflora im Gleichgewicht indem sie Verdauungsenzyme produzieren die unsere körpereigene Verdauungsfunktion aufrecht erhält. Sie sind der natürliche Gegenspieler der schlechten Fäulnisbakterien welche allgemein als Kolibakerien bekannt sind.

Bei schon vorhandenen Verdauungsproblemen, Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten sollten nur die drei Basis-Komponenten zur Darmsanierung gewählt werden. Falls es Ihre erste Darmsanierung ist, empfehlen wir Ihnen ebenfalls nur die drei Basis-Komponenten zu verwenden. Wenn Sie nicht durch Vorerkrankungen geschwächt sind und sich bis jetzt gesund ernährt haben, dann können Sie natürlich auch weitere Zusatz-Komponenten verwenden. Der Grund dafür ist einfach: Je mehr Komponenten Ihre Darmsanierung enthält, desto geringer werden die einzelnen Komponenten dosiert und umso wahrscheinlicher ist es, dass jene Dosis, die nötig ist, um eine Wirkung zu erzielen, gar nicht mehr erreicht werden kann. Die Zusatz-Komponenten können die Darmsanierung zwar enorm beschleunigen, jedoch nützt dies nichts, wenn die eigentlichen Hauptwirkstoffe (Flohsamenschalen, Mineralerde, Probiotikum) ihre Wirksamkeit nicht vollständig entfalten können. Hinzu kommt, dass die drei Basis-Komponenten ihre Wirkung gegenseitig verstärken, denn sie wirken synergistisch. Schließlich wollen wir den schon vorbelasteten und geschwächten Darm gerade während der Darmsanierung nicht mit zu vielen Zutaten “belasten”.

 

Der Flohsamenschalen-Mineralerde-Shake

Für die erste Nahrungsergänzung Ihrer Darmsanierung werden Flohsamenschalen und Mineralerde (Bentonit oder Zeolith) mit Wasser zu einem Shake gemixt. Hier mischen Sie einen Teelöffel Flohsamenschalen mit einem Teelöffel Mineralerde und ca. 400 ml Wasser in einem Schüttelbecher zu einem Shake. Die ersten drei bis fünf Tage sollte jeweils ein gestrichener Teelöffel mit den zwei Komponenten für den Shake eingenommen werden, damit sich der Körper an sie gewöhnen kann. Der Shake wird eine Stunde vor oder zwei Stunden nach den einzelnen Mahlzeiten eingenommen. Die Einnahmehäufigkeit ist ganz individuell, wobei ein Shake morgens und ein Shake abends empfohlen wird. Falls Ihr Körper zwei Shakes pro Tag gut verträgt, können Sie auf drei Shakes pro Tag erhöhen um die Intensität der Darmsanierung zu steigern.

Das Probiotikum wird zweimal täglich, während oder nach den Mahlzeiten, eingenommen.

 

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Alle Kuren samt Zusatz-Komponeten finden Sie zusammengefasst unter Produkte 

3. Die Ernährung während der Darmsanierung

Grundsätzlich gilt: Je mehr Wasser getrunken, je weniger gegessen wird, je basischer das Essen und je höher der Rohkostanteil ist, desto stärker kann der Organismus entgiften.

Über die Ernährung lässt sich die Intensität der Darmsanierung bestimmen. Häufig ist falsche Ernährung die zugrunde liegende Ursache der gesundheitlichen Probleme und der Notwendigkeit einer Darmsanierung. Industriell verarbeitete Nahrungsmittel sowie Getränke sollten während der Darmsanierung unbedingt gemieden werden. Eine Darmsanierung ist hier ein guter Anstoß, um diese Nahrungsmittel komplett aus der Ernährung zu streichen. Für einen größtmöglichen Erfolgt der Darmsanierung sollte auf tierische Eiweiße verzichtet werden, da diese den Darm stark belasten. Für die Dauer einer Darmsanierung empfiehlt sich eine pflanzliche/vegane Ernährung.

Frisch, bio und pflanzlich ist also die Devise. Wer es nicht schafft, für diesen Zeitraum seine Ernährung so umzustellen, sollte folgende Ernährungsregeln beachten und unbedingt einhalten:

  • Kein raffinierter Zucker und keine Produkte, denen Zucker beigefügt wurde
  • Kein Weißmehl/Auszugsmehl und keine Produkte, die daraus hergestellt wurden (Brot, Nudeln, etc.)
  • Keine Milchprodukte (Milch, Joghurt, Käse, Quark, etc.). Hochwertige Butter und Sahne können gegessen werden.
  • Kein Fleisch. Wer nicht auf Fleisch verzichten kann, sollte maximal 2-mal wöchentlich Fleisch essen
  • Kein Koffein
  • Kein Alkohol
  • Die Verwendung von Salz zum Kochen bzw. zum Essen auf ein Minimum reduzieren. Wer es schafft, sollte für einen gewissen Zeitraum (1-2 Wochen) während der Darmsanierung komplett auf Salz verzichten; allgemein empfehlen wir hochwertiges Himalayasalz.

Diese Ernährungsregeln sind das absolute Minimum, das während einer Darmsanierung eingehalten werden sollte. Zucker und Weißmehl belasten den Darm zu stark und würden den Wiederaufbau der Darmflora behindern. Genauso verhält es sich mit Milchprodukten, da deren schleimbildende Wirkung den Reinigungsprozess behindern würde.

Folgende Lebensmittel empfehlen wir für die Darmsanierung:

  • Blattgemüse
  • (Chicorée, Endivien, Feldsalat, Kopfsalat, Löwenzahn, Mangold, Schnittsalat, Petersilie, Rhabarber , Spargel, Spinat, Rübstiel/Stielmus, Rucola, Brennesseln)
  • Knollengemüse (Ackerlauch, Kartoffel, Knollensellerie, Kohlrabi, Meerrettich, Mohrrübe/Karotte, Pastinak/Pastinaken, Petersilienwurzel/Wurzelpetersilie, Rettich/Garten-Rettich, Rote Beete, Schwarzwurzel, Speiserübe, Steckrübe, Kohlrübe, Süßkartoffel, Topinambur)
  • Fruchtgemüse (Aubergine, Chili, Flaschenkürbis, Gartenkürbis, Gurke, Paprika/Gemüsepaprika, Moschuskürbis, Riesenkürbis, Schwammkürbis, Tomate, Zucchini)
  • Hülsenfrüchte (Bohnen, Erbsen, Erdnüsse, Kichererbsen, Linsen, Platterbsen, Sojabohnen, Lupinen)
  • Salate
  • Kräuter
  • Früchte (wozu auch die Avocado gehört), Trockenfrüchte
  • Quinoa, Hirse, Buchweizen
  • Nudeln aus Hülsenfrüchten
  • Nüsse, Mandeln
  • Samen (Chiasamen, Hanfsaat, Leinsamen, Kürbiskerne, Pinienkerne, Sonnenblumenkerne, etc.)
  • Sprossen (Brokkolisprossen, Quinoasprossen, Mungbohnensprossen, Rettichsprossen, Sonnenblumenkernsprossen, Linsensprossen, Rotkohlsprossen, Lauchsprossen)
  • Naturbelassene Bio-Öle (Bio-Hanföl, Bio-Olivenöl, Bio-Schwarzkümmelöl, Bio-Kokosöl, Bio-Leinöl)
  • Zu trinken empfehlen wir reines Quellwasser ohne Kohlensäure, kaltgepresste Säfte ohne Zusätze, sowie basische Kräutertees. Neben den Flohsamen-Mineralerde-Shakes sollten ca. 3 Liter Flüssigkeit getrunken werden.

Beim Essen sollte wirklich bewusst darauf geachtet werden, gut zu kauen. Die Verdauung beginnt nämlich schon im Mund und nicht erst im Darm. Der Speichel im Mund enthält u.a. wichtige chemische Stoffe und sorgt bereits im Mund für die Aufspaltung und Verdauung von Kohlenhydraten. Je kleiner die Nahrung zerkaut wird, desto intensiver findet diese Verdauung auch im Magen-Darm-Trakt statt. An der Redewendung „gut gekaut ist halb verdaut“ ist also auf jeden Fall etwas dran.


 

4. Beispieltage während der Darmsanierung

Sie wissen nun was eine Darmsanierung ist, und wie Sie funktioniert. Sie wissen auch, was für die Darmsanierung benötigt wird und wie Ihre Ernährung während einer Darmsanierung aussehen sollte. Nun bekommen Sie ein Beispiel dafür, wie ein Tag während der Darmsanierung aussehen kann.


 

5. Mögliche Nebenwirkungen

Es kann sein, dass gerade während der Darmsanierung Beschwerden auftreten, die an der Wirkung der Darmsanierung zweifeln lassen. Beispielsweise können Kopfschmerzen, Müdigkeit, unreine Haut oder Verdauungsbeschwerden auftreten. Teilweise können sogar aktuelle Gesundheitsprobleme verstärkt wahrgenommen werden. Der Grund dafür ist logisch und einfach zu erklären. Diese Reaktionen des Körpers entsprechen einer „Entgiftungskrise“: Hierbei werden mehr Toxine, Stoffwechselrückstände und Ablagerungen freigesetzt, als über die Ausleitungsorgane ausgeschieden werden. Aber keine Sorge, falls Sie an einer oder mehrerer dieser Nebenwirkungen leiden, können Sie einfach die Dosierung verringern. Oft kann aber auch eine mangelnde Flüssigkeitsaufnahme während der Darmsanierung die Ursache sein. Um die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen während der Entgiftung zu verringern, sollten Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen!

„Entgiftungskrisen“ sind also kein Grund aufzugeben! Im Gegenteil – denn sie sind ein Zeichen dafür, dass sich in Ihrem Körper etwas tut. Toxine, Stoffwechselrückstände und Ablagerungen werden gelöst, und Ihr Körper möchte diese loswerden und muss sie ausscheiden.

 


 

6. Begleitmaßnahmen während der Darmsanierung

Es gibt verschiedene Begleitmaßnahmen, welche die Wirkung Ihrer Darmsanierung unterstützen und sogar beschleunigen können.

  • Bewegung: Mit ausreichend Bewegung versorgen Sie Ihren Organismus mit Sauerstoff und fördern den Lymphfluss und die Darmperistaltik. Wer keinen Sport macht oder machen kann, sollte wenigstens täglich einen Spaziergang von mindestens einer halben Stunde machen.
  • Massagen: Eine Bauchmassage fördert die Darmperistaltik wahrscheinlich mehr, als Sie glauben. Dazu einfach den Bauch im Uhrzeigersinn rund um den Bauchnabel für ca. 10 Minuten massieren.
  • Frische und kaltgepresste Obst- und Gemüsesäfte ohne Zusätze.

Fazit:

Nun sollten Sie die Gründe für eine Darmsanierung kennen und es sollte Ihnen klar sein, wie wichtig und vor allem wie effektiv eine Darmsanierung ist. Sie wissen jetzt, wofür die Darmflora steht und wie Sie eine gesunde Darmflora aufbauen können. Sie wissen, was Sie für eine Darmsanierung benötigen und wie diese abläuft. Alles, was Sie nun noch für die Darmsanierung benötigen, ist Disziplin!

Bei Fragen rund um das Thema Darmsanierung stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Wir wünschen uns Gesundheit für alle Menschen und helfen Ihnen aus diesem Grund gerne Unklarheiten zu diesem Thema aufzuklären. Gesundheit wünscht sich jeder für sich selbst und seine Liebsten, doch weshalb nicht für jedermann? Diese Denkweise motiviert uns Wissen weiterzugeben, welches jedem von uns zusteht.

Nachfolgend können Sie Ihre Fragen stellen und ggf. schon einen Betreff (beispielsweise Anleitung, Ernährung, Flohsamen-Mineralerde-Shake, Dauer etc.) angeben. Über diese Webseite erfahren Sie ganz allgemein, was Sie zum Thema Darmsanierung wissen müssen. Über den Kontakt können wir auf individuelle Fragen eingehen. Wir gehen gewissenhaft mit Ihren Fragen um und dulden kein Spam!

 

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