Darmbeschwerden was tun?

Du kennst es sicherlich auch:

Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. Wenn der Darm rebelliert, beeinträchtigt das meistens unser allgemeines Wohlbefinden. Zwar versprechen bestimmte Medikamente schnelle Hilfe, doch bei der Anwendung ist Vorsicht geboten. Denn gerade Medikamente können dem Darm ebenfalls schaden.

Wie äußern sich Darmbeschwerden und welche Ursachen haben sie?

Darmbeschwerden äußern sich recht unterschiedlich. Das liegt daran, dass der gesamte Magen-Darm-Trakt sehr komplex ist. Leidest Du an Darmbeschwerden, kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Schmerzen im unteren Bauchbereich
  • Blähungen
  • Durchfall oder auch Verstopfung

Die Ursachen für Darmbeschwerden können dabei unterschiedlicher Natur sein.
Bekannte Faktoren, die zu Darmbeschwerden führen, sind meist:

  • Reizdarm (einhergend mit Bauchschmerzen und Blähungen, die in bestimmten Situationen oder regelmäßigen Abständen auftreten und in der Regel keine organische Ursache haben)
  • Infektionen des Magen-Darm-Bereichs mit Viren, Bakterien, Pilzen und anderen Parasiten (z. B. Rota- oder Noroviren, Salmonellen, Bakterien wie Campylobacter jejuni, Pilze wie Candida albicans, Würmer)
  • Unverträglichkeiten oder Allergien gegen Nahrungsmittel (z. B. Zöliakie, Laktose-Intoleranz)
  • Reizungen oder Entzündungen des Blinddarms (Appendizitis), Divertikulitis (Entzündung der Darmausstülpungen des Dickdarms)
  • Hämorrhoidalleiden
  • Darmkrebs (auch Darmpolypen, die eine Vorstufe von Darmkrebs darstellen)

Neben möglichen Erkrankungen gelten aber vor allem falsche Ernährung, Bewegungsmangel sowie Stress zu den Hauptfaktoren für Darmbeschwerden. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Antibiotika) kann die Darmgesundheit empfindlich stören. Passend zu diesem Thema » Darmsanierung nach Antibiotika

So kannst Du die Gesundheit Deines Darms unterstützen

Bei Darmbeschwerden ist das Gleichgewicht Deines Darms aus den Fugen geraten. Bestimmten Problemen kannst Du schon von vornherein entgegenwirken. Bereits ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen hilft dem Verdauungsorgan, sich sanft auf die darauffolgenden Mahlzeiten vorzubereiten. Da der Darm gerade am Morgen besonders aktiv ist, ist eine ballaststoffreiche Ernährung mit Vollkorn, Hülsenfrüchten, Obst und Gemüse am besten geeignet, um Verstopfungen vorzubeugen. Gegen Ende des Tages solltest Du leichte Kost wählen, denn dann verlangsamt sich der Stoffwechsel.

Experten empfehlen zudem, dem Darm regelmäßige „Ruhephasen“ zu gönnen, und raten zu drei Hauptmahlzeiten. Neben ballaststoffreicher Ernährung ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr (1,5–2 Liter pro Tag) von großer Bedeutung.

Je nach Ursache können bei Darmproblemen neben der Ernährung auch alternative Methoden wie die Aromatherapie, klassische Homöopathie oder auch die Anwendung bestimmter Heilpflanzen helfen. Auch Bewegung unterstützt die Darmtätigkeit positiv.

 

Die Darmgesundheit mit einer Darmsanierung stärken

Im Darm leben zwischen 100 und 400 verschiedene Bakterienarten. Das Zusammenleben von insgesamt Billionen dieser Mikroorganismen sorgt für eine  gesunde Darmflora. Von hier aus wird das Immunsystem zu etwa 80 % gesteuert. Hier werden auch verschiedene Vitamine, z. B. B2, B12, Folsäure oder Biotin hergestellt. Die im Darm befindlichen Bakterien bilden und aktivieren die körpereigene Abwehr. Nur eine Darmflora, die sich im Gleichgewicht befindet, kann diese Abwehr gewährleisten.

Ein Lebensstil mit ungesunder Ernährung, Bewegungsmangel, viel Stress und möglicherweise der Einnahme bestimmter Medikamente kann die Darmflora stören. Die Folge: Der Darm ist geschwächt, die Abwehrkräfte leiden, und es kann zu den bereits erwähnten Darmbeschwerden kommen.

Hast Du immer wieder mit Beschwerden im Darmbereich zu kämpfen? Dann solltest Du unbedingt über eine Darmsanierung nachdenken. Dein Darm und Deine Gesundheit werden es Dir danken!

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Am Anfang steht die Darmreinigung

Für den Aufbau einer gesunden Darmflora ist die Darmreinigung eine wichtige Voraussetzung. Ihr Darm muss nämlich von schädlichen Stoffen befreit werden, bevor eine Darmsanierung tatsächlich hilft.

Die Darmreinigung kann mithilfe unterschiedlicher Verfahren und Mitteln erfolgen, wobei Ihre individuelle Situation von großer Bedeutung ist. Hilfreich können pflanzliche Mittel oder Einläufe (Colon-Hydro-Therapie, CHT) sein. Auch eine Anti-Pilz-Therapie kann je nach Ausgangslage notwendig werden. Mithilfe von Flohsamenschalen, Probiotika (und weiteren Komponenten) sowie der dazu passenden Ernährung wird der Darm gleichzeitig gereinigt und saniert!

Flohsamenschalen gelten als altbewährtes Hausmittel zur natürlichen Darmreinigung. Im Darm quellen sie auf, wodurch die Kotablagerungen an den Innenwänden des Darms aufweichen und freiwerdende Fäulnisprodukte gebunden werden. Mit dem Stuhlgang gelangen diese „Abfallstoffe“ dann aus dem Körper. Flohsamenschalen müssen jedoch immer mit ausreichend stillem Wasser eingenommen werden, da es ansonsten zu Verstopfung kommen kann.
Mineralerde (z. B. Zeolith) gilt ebenfalls als gutes Mittel zur Reinigung des Darms, da sie Giftstoffe, Stoffwechselprodukte sowie schädliche Bakterien binden kann und somit eine entgiftende Wirkung aufweist. Zudem bindet sie überschüssige Magensäure, weshalb sie auch bei Sodbrennen hilfreich sein kann.
Die Bekämpfung schädlicher Darmkeime lässt sich zudem mit Bitterpflanzen wie Brennnessel, Löwenzahn oder Artischocke durchführen.

Die Sanierung des Darms findet durch die Zufuhr von Probiotika statt. Ohne diese ist es nicht möglich, wieder eine gesunde Darmflora aufzubauen. Die Möglichkeiten sind auch hier sehr vielfältig. So kannst Du z. B. in Höchstdosierungen milchsäurebildende Keime wie Bifidobakterien oder Lactobazillen einnehmen, aber auch Kolibakterien oder andere Keimarten sind möglich. Im Anschluss daran werden die physiologischen Darmbakterien angefüttert, die Milchsäurebildner werden also durch die Zugabe von unverdaulichen Oligosacchariden (z. B. Insulin, Oligofructose) zur Vermehrung angeregt. Wir empfehlen für die Darmsanierung ein Probiotikum mit einer Vielzahl nützlicher Darmbakterien.

Darauf solltest Du bei einer Darmsanierung noch achten

Teil der Darmsanierung ist die Ernährungsumstellung. Wichtig ist, dass Fertigprodukte durch frisch zubereitete und vitalstoffreiche basische Lebensmittel ersetzt werden. Je besser das funktioniert, desto schneller ist ein Therapieerfolg erkennbar. Auf Fette, tierische Eiweiße, Süßwaren sowie Weißmehlprodukte solltest Du möglichst verzichten. Stattdessen ist es besser, wenn Du zu basenbildendem Obst und Gemüse (z. B. Äpfeln, Birnen, Beerenfrüchten, Spinat, Brokkoli, Erbsen) sowie Salat (z. B. Lollo rosso, Rucola) greifst.

Während der gesamten Darmsanierung solltest Du hochwertiges und kohlensäurefreies Wasser trinken. Je mehr, desto besser – so werden die Giftstoffe schneller aus dem Körper geschwemmt.

Nach etwa 4–8 Wochen ist die Darmsanierung beendet – natürlich solltest Du Dich auch danach weiterhin gesund ernähren. Werden die von uns aufgeführten Tipps und Regeln zur Darmsanierung eingehalten, kann diese auch ohne Aufsicht oder Betreuung durchgeführt werden. Wer trotzdem Bedenken hat, sich nicht traut oder bereits an starker Krankheit leidet, sollte sich an einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker wenden.

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